About
Der Labschi
Eingehende Beschreibung der Gattung “Labschi vulgaris testudinata” (gemeiner schildkrötenartiger Labschi) zur besseren Erkennung in freier Wildbahn …
Allgemeines
Der natürliche Lebensraum des gemeinen Labschis ist urbanes Gelände, seltener ist er auch in ländlichen Gegenden zu finden. Der Labschi hat sich im Laufe seiner Evolution von fast 26 Jahren bestens an dieses Terrain angepasst: beste Voraussetzungen für einfache Nahrungsbeschaffung in Kaufhäusern und Fast-Food-Ketten sowie die Möglichkeit der schnellen geistigen Zerstreuung durch Kinos, Spieleläden und Andere-Leute-Treffpunkte. Desweiteren bietet ein städtisches Umfeld dem Labschi genug Freiraum, die Luft zu verschmutzen und Jagd auf militante Fahrradfahrer zu machen, welche neben ahnungslosen Kollegen, Freunden und kleinen Schulkindern zu seinen beliebtesten Opfern zählen.
Ganz allgemein ist der Labschi als ein eher friedfertiges Viech zu bezeichnen, allerdings neigt er in Grenzsituationen zu übertriebener Gewaltandrohung. Zur Anwendung würde es allerdings nie richtig kommen, da dem Labschi entweder die direkt verfügbaren Mittel oder die Kraft zur Durchführung fehlen. Als Standard-Fluchtverhalten kann man folgende Situation heranziehen: sobald der Labschi bedroht wird versucht er, die aufkommenden Aggressionen durch Gewaltandrohung oder Gewaltumlenkung auf andere (meist ahnungslose) Opfer abzuwenden. Sollte dies misslingen wirft sich der gemeine Labschi meist auf den Boden, stellt sich tot oder fängt an brüllend mit Armen und Beinen um sich zu schlagen.
Wissenwertes für die Jagd
Die durchschnittliche Geschwindigkeit des Labschis schwankt meist zwischen schneckenartigem Schleichen oder dem Dahingewackel einer wahnsinnig gewordenen Schildkröte. Da der Labschi jedoch durch einen harten Knochenschild am ganzen Körper gepanzert ist wird empfohlen, bei der Jagd entweder dicke Knüppel bzw. schwere Wal-Harpunen zu benutzen, um einen Jagderfolg zu garantieren.
Sollte der Labschi zu Forschungs- oder Haltungszwecken gefangen werden sollte ein mitteldickes Netz ausreichen, die nötige Kraft das Netz zu zerreissen kann der Labschi eh nicht aufbringen.
Alternativ klaut man dem Labschi einfach die Autoschlüssel bzw. seinen Rollstuhl …
Wissenswertes für die Haltung
Ein Labschi kann nicht artgerecht gehalten werden, da er der einzige seiner Art ist. Große Haltungsfehler kann man eigentlich nicht begehen, hauptsächlich benötigt der Labschi freien Zugang zu einem PC, einem Fernseher und einen ausreichend großen Vorrat an Getränken und Schokolade. Abgesehen von normaler männlicher Faulheit sorgt der Labschi von selbst für angemessene Sauberkeit und Aufgeräumtheit seiner Behausung. Diese sollte angemessen groß (derzeit 30qm) sein.
Kommunikation
Eine weitere Kommunikation sollte mit einem Labschi nicht schwerfallen, da er besonders viel besonders belangloses Zeug dahermurmelt. Sollte man in die schreckliche Zwangslage kommen, von ihm angesprochen zu werden, helfen meist tot stellen (Eigengeschwindigkeit < Labschigeschwindigkeit) oder panische Flucht (Eigengeschwindigkeit > Labschigeschwindigkeit). Die typische Labschi-Kommunikation ist meist eine Kombination aus deutsch, englisch, französisch, griechisch oder php. Bitte reden Sie langsam, schnelle Sprache oder große Gedankensprünge überfordern die Labschiphysiognomie bei weitem!
Wer den ganzen Quatsch ertragen hat und noch einige Fakten der harten Realität wissen möchte, der wird hier fündig ![]()
