Feb 20

Was für eine geniale Serie hat mir mein Kollege Christian da empfohlen ^_____^

Der Schüler Kurosaki Ichigo - der die Fähigkeit hat, Geister zu sehen - wird Zeuge, wie ein Dämon eine Seele jagt und von der Shinigami (Todesgeist, Todesengel) Kuchiki Rukia gestellt wird. Dabei wird sie schwer verwundet und überträgt ihre Kräfte auf Ichigo, der nun die Seelen Verstorbener in den Himmel geleiten und die Dämonen vernichten muss. Rukia begleitet ihn dabei (sie lebt in seinem Wandschrank und klaut seinen Schwestern Kleidung) und hilft ihm, seine Aufgabe als Shinigami zu erfüllen - und zu begreifen, was nicht immer einfach ist und zu allerlei Konflikten führt.

Die Serie ist ein rasanter Mix aus ulkiger Komik (grade das Verhalten von Ichigos Vater und Ichigo selbst ist zum Brüllen ^^) und packender Action, kindlichen quietschbunten Zwischensequenzen und düsteren Visionen der dunklen Geister- und Dämonenwelt. Einfach zum an-einem-Stück-weggucken :D

Feb 01

… war der Titel des Vortrags von Dr. Stefan Mäder, den er vergangenen Freitag im Sui Getsu Dojo Auggen gehalten hat. Als “Spiegel der Männer” hatte ein alter König die Schwerter genannt, die so meisterlich geschliffen waren, das man sich in ihnen spiegeln konnte.

Sehr witzig war sein Vergleich mit einer Sendung, die vor Kurzem auf Pro7 kam und einen Vergleich zwischen europäischen und japanischen Rittern zog. “Natürlich” mussten die europäischen Ritter gegen die “hochmodernen” Samurai verlieren, doch wo man ein Ergebnis sehen will kann man die Tests entsprechend fälschen, würde ich sagen … da trat doch tatsächlich ein Ritter in Reiter(platten)rüstung an und sollte eine glatte Wand hochklettern … klar das da der Samurai mit seinen Stoffstiefeln überlegen war. Naja, aber darüber soll man nicht lästern :)

Der Vortrag vermittelte viel Wissen über die erstaunlich ähnlichen Techniken der Schwertschmiedekunst in Europa und Japan und stellte - im Gegensatz zu Pro7 - fest, das europäische Schwerter durchaus einem Katana ebenbürtig sein kann :)

Jan 29

Nach einem recht aufschlussreichen Probetraining werde ich wohl ab kommender Woche mit meinem Arbeitskollegen Christian das Kendo-Training im Mushin-Ken Dojo anfangen … ein kleines aber feines Dojo in Freiburg. Gelehrt wird Kendo (allerdings - zu meinem Vorteil - kein Wettkampf-Kendo) und Onoha Itto Ryu Kenjutsu. Sehr genial ^___^

In diesem Sinne: Onegaishimasu :)

Dez 26

Auf der Iaido-Seite ist ein neues Video zu Kashima Shinto Ryu Kenjutsu dazugekommen :)

Dez 16

Durch meinen Kollegen Christian bin ich drauf gekommen mich auch mal für nicht allzu entfernte Fechtkünste zu interessieren und bin dabei auf folgendes Video gestossen:




Dazu passend habe ich über Wikipedia diese Seite entdeckt: http://www.schwertkampf.de. Sehr interessant finde ich, das sich die Grundstellungen im europäischen Schwertkampf fast nicht von den asiatischen unterscheiden:

Deckungen (Huten)
europäisch japanisch
hohe Stellung Jodan-no-kamae
enge Stellung Shin-no-kamae
seitliche hohe Stellung Hasso-no-kamae
Schläge und Trefferzonen
europäisch japanisch
hoher Zwerg, Hals/ Schläfe Yokomen uchi, Men
Ochs, Brust Kesagiri, Do
Dach, Kopf Shomen uchi, Men

Ein markanter Unterschied liegt darin, das beim europäischen Fechten auch öfters mal an die Klinge gefasst und das Schwert/ lange Messer wie ein Knüppel geschwungen wird. Sowas sucht man im Kenjutsu vergebens, denke ich. Dafür dominieren im Kenjutsu z. B. Schulter- und Hüftwürfe.

Interessant, interessant …

Dez 15

Es gibt 4 neue Videos: 2 zum “korrekten” Ankleiden (da es hunderte verschiedene Arten gibt, sich für die Kampfkunst anzuziehen) mit Obi und Hakama, 2 weitere zur Niten Ichi Ryu. Dabei werden die Daito- und Shoto-Formen getrennt vorgeführt (einige Niten-Formen sind in dem alten Video zu sehen).

Viel Spass damit :)

Dez 14

Freitag abend hat In Extremo in Freiburg gespielt - was für ein Konzert :)
Tolle Vorband (auch wenn die Jungs rechts von mir vergebens “ausziehen! ausziehen!” geschrien haben) und einfach eine geniale Performance von In Extremo. Leider war es eine absolute Fehlentscheidung, mich mit Stefan und dem Rollstuhl mitten in eine Menge hüpfender Leute zu stellen …

Ich glaube,ich war der Einzige, der “NEEEIIIIIN” geschrien hat, als der In Extremo-Sänger gefragt hat: “Wollt ihr hüpfen?!” ;) Zum Glück hat mich eine nette Dame hinter mir zum Rand der Meute gerettet, wo Jörn und Gabriella standen. Von da hatte man auch eine gute Sicht, die Lautstärke war auch okay,und man musste nicht unbedingt Angst haben, das die Flammenwerfer einem die Haare versengen könnten.

Alles in allem war es, denke ich, ein gelungener Abend. Auf jeden Fall wiederholenswert :)

Dez 03

Auf meiner Iaido-Seite sind zwei neue Videos zu Kashima Shin Ryu und Suio Ryu zu sehen.

Nov 16

Ich schliesse mich der Mehrheit der Meinungen an … ich habe mich gestern dazu durchgerungen, mit Kollegen und Chef gemeinsam den neuen Bond-Film anzuschauen … O mein Gott!

Wer zum Teufel ist Vesper? Wer ist der Kerl in Bonds Kofferraum? Worüber reden die die ganze Zeit? Und warum erkennt man vor lauter Wackelei und Explosionen die Hälfte der Actionszenen nicht?! Fragen über Fragen … Es gab gute Momente im Film, zum Beispiel fand ich das neue Intro recht interessant gemacht, eine nette Abwechslung zum klassischen Bond-Theme (was ja zum Schluss doch noch kam). Den Besprechungstisch von M hätte wohl jeder Anwendungsentwickler gerne im Büro stehen und die Waffen waren ja vom Feinsten (typisch deutsche Markenqualität halt :D ). Nur das schöne Auto zu Anfang tat mir leid, zudem es keinen würdigen Nachfolger fand …

Alles in allem ein netter Unterhaltungsfilm, wenn man nicht allzu viel Wert auf logische Stories legt. Denn davon gabs aufgrund der durchgehenden Handlung mit “Casino Royale” nicht wirklich viel, und es fehlten leider viele klassische Elemente eines Bond-Films: Qs Genörgel über geschrottete Ausrüstung, Moneypennys Flirtereien, das Bond-Theme …

Fazit: man sollte “A Quantum of Solace” gesehen haben - um zu wissen, wie ein Bond-Film nicht sein sollte :)

Okt 17

Gestern war es mal wieder soweit und der (anscheinend) traditionelle Herbsthock der Rieselfeldallee 30 wurde zelebriert. Nachdem sich der kleine Labschi vorher noch ordentlich auf die Schnauze gelegt hatte konnte er trotzdem noch mitfeiern :)

Verpflegt mit Zwiebelkuchen und neuem Süßen, gestiftet von unserem Vermieter Herr Fribolin (ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle, und keine Angst: wir kriegen schon Christo und die Videotafeln an die Kirche :D ) und anderen Leckereien der Nachbarn saßen wir bis 23:00 im Hauseingang. Also, saß ich, keine Ahnung wie lang der “harte Kern” noch dasaß ;)

Witzig wars, besonders wenn man mal einen Überblick über die Nachbarschaft bekommt und die näher kennenlernt (anstatt im Aufzug ein flüchtiges “Hallo” zu wechseln) … was kam alles zusammen, ein Pastor, ein ehemaliger Polizist, ein Bundesliga-Handball-Schiedsrichter … interessant interessant :) Oder peinlich, wenn man anfängt über die Kirche zu lästern und sich der Sitznachbar als örtlicher Gemeindepastor outet! Zum Glück ist Reimund der evangelische Pastor, wir haben ja über diese Katholiken gelästert … ;)

Die Geschichte mit Christo und Videotafeln ist übrigens auf dem Mist des Vermieters gewachsen: da unsere Gemeindekirche nicht grad schön ist (und die meisten der gestern Anwesenden vom Balkon aus draufschauen) ging es um Verschönerungs- und Verhüllungstechniken. Christo war der künstlerische Ansatz, eine riesige Videotafel der kommerzielle. Was gar nicht mal so schlecht wäre: Liegestuhl auf den Balkon, Getränkekiste nebendran und die neuesten Fussball-Ergebnisse life sehen … auf einer Fläche von … 10*20 Metern bestimmt klasse. Ok, Fussball interessiert mich jetzt mal gar nicht, aber die aktuelle Kendo-Saison ist grade zu Ende gegangen :)